Eine Oberfläche für Notizen, Todos, Kalender und KI-Assistenten. Alles an einem Ort statt in fünf getrennten Diensten. Backend, Frontend, Datenbank und Proxy laufen als eigene Container. Die Spracheingabe macht Whisper, lokal.
Eine Cloud-Spracherkennung wäre in einer Stunde angebunden gewesen. Whisper selbst zu betreiben hat länger gedauert und mehr gekostet an Aufwand. Dafür verlassen die Aufnahmen den Rechner nicht, es gibt keinen Schlüssel zu verwalten und keine Kosten pro Minute. Das Projekt ist privat und hat keine Nutzerzahlen. Dafür war der Aufwand vertretbar.
2026Im App Store
Grit (iOS)
Krafttraining
App fürs Krafttraining. Geräteübersicht, Satz für Satz mitschreiben, Gewichtsvorschlag, Pausentimer, Statistik, Anbindung an Apple Health. Kein Konto, kein Server, die Daten bleiben auf dem Gerät.
Ein Backend hätte Synchronisation über mehrere Geräte gebracht. Es hätte auch Konto, Passwort, Server, laufende Kosten und eine Datenschutzerklärung für Trainingsdaten bedeutet. Die App braucht nichts davon, um ihre Aufgabe zu erfüllen. SwiftData auf dem Gerät reicht.
2026Fertig, noch nicht im Play Store
Grit (Android)
Zweite Plattform
Dieselbe App für Android, eigene Codebasis in Kotlin. Deutsch und Englisch.
Flutter kompiliert beide Plattformen aus einer Dart-Codebasis. Trotzdem verworfen. Die iOS-App war damals schon live, bei Version 1.1. Dart wäre eine neue Sprache. WidgetKit-Widgets und Live Activities kann Flutter nicht, der plattformspezifische Code bleibt also ohnehin. Und Live-Nutzer verlieren ohne Migration ihre SwiftData-Datenbank. Kotlin Multiplatform bleibt der spätere Weg, wenn zwei Codebasen zu teuer werden.
2026In Arbeit
Laura
Listening Agent: Understanding, Response, Action
Sprachassistent aus einzelnen Bausteinen. Mikrofon, Spracherkennung mit Whisper, Sprachmodell, Sprachausgabe. Leertaste halten und sprechen, loslassen und die Antwort kommt.
Es gibt fertige Sprachassistenten zum Einbinden. Ich wollte jede Stufe der Kette einmal selbst bauen. Aufnahme, Erkennung, Modell, Ausgabe sind vier getrennte Teile mit klaren Schnittstellen. Jedes lässt sich einzeln tauschen, lokal oder über eine API, ohne den Rest anzufassen.
2026Im App Store
Myo – Anatomie 3D
Anatomie lernen
Anatomie am 3D-Modell statt an einer Zeichnung. Drehen, zoomen, das gesuchte Teil antippen. 66 Muskeln, 118 Knochen und 40 Arterien in 57 Lektionen, dazu ein Atlas in sieben Ebenen. Die App fragt jeden Muskel mit sieben Fragearten ab, von der Lage bis zum versorgenden Nerv. Kein Konto, kein Netz, der Lernstand bleibt auf dem Gerät.
Die erste Fassung zeigte fertige Bilder mit einer Farbmaske darunter, die den Treffer auflöste. Das funktioniert, aber jeder Muskel ist nur aus einer Richtung zu sehen. Anatomie ist räumlich. Der Gluteus minimus liegt hinter dem maximus, auf einem Bild von hinten ist er ein gelber Punkt. Jetzt ist jeder Muskel ein eigenes Netz in einer USDZ-Szene, der Tipp trifft den Knoten direkt und eine Maske braucht es nicht mehr. Der Preis ist die Größe. Im Store sind es heute rund 301 MB statt 4.
2026Im App Store
Kept – Habit Tracker & To-dos
Tagesplan
Der Tag in der Reihenfolge, in der er läuft. Must-dos, To-dos und Einkauf an einem Ort, abends ein kurzer Rückblick. Statt eines Feeds gibt es fünf Lernkarten am Tag. Ein Training in Grit hakt das Must-do „Training“ ab. Kein Konto, kein Server.
Ein Feed hält Nutzer länger in der App. Genau das soll Kept nicht. Nach fünf Karten steht dort „Für heute fertig“, eine sechste gibt es nicht. Die App ist die Wurzel der Familie: Grit, Myo und Plated schlägt sie erst vor, wenn die passende Eltern-App genutzt wird.
2026In der Prüfung bei Apple
Plated – Rezepte & Nährwerte
Ernährung
Ein geteiltes Rezept-Video wird ein Rezept mit Zutaten, Schritten und Nährwerten pro Portion. Die Mahlzeit geht nach Apple Health. Zutaten landen in Kepts Einkaufsliste. Aus der Idee NutriShot entstanden.
Eine Cloud-API hätte jedes iPhone bedient. Sie hätte auch einen Schlüssel, einen Server und Kosten pro Rezept bedeutet, und die Texte hätten das Gerät verlassen. Apple Foundation Models läuft lokal und kostet nichts. Der Preis: Die Rezept-Funktion braucht Apple Intelligence. Ohne sie tippt man Zutaten selbst ein, der Rest läuft gleich.
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